Mach mit: Fernseh- und Medientechnik zum Anfassen

Teil 11/12: Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Studio- und Senderfragen

Sören Meyer, Dean Lancaster und Henning Schaper an ihrem Stand auf der TU-Night 2017. Foto: Anica Neumann

Wer auf der TU-Night 2017 an der Okerbühne die Musik genossen hat, dem sind vielleicht auch die großen Kameras aufgefallen, die das Geschehen gefilmt haben. Was ihr nicht gesehen habt, sind die meterlangen Kabel, die überall verlegt worden sind und das Studio, welches sich im Gebäude hinter der Bühne befand. Von dort aus wurden die Aufnahmen live geschnitten.

Hinter all der Technik steckt die wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Studio- und Senderfragen, kurz ags. Das ist ein studentischer Verein, der sich mit den Bereichen Fernseh- und Medientechnik sowie Elektronik beschäftigt.

In den Kellerräumen des Grotrian erstreckt sich ein kleines aber professionelles Fernsehstudio mit Regie, Audio-Regie und kleinem Studioraum. Natürlich gibt es auch ein mobiles Studio, mit dem Mitglieder der ags auf kleineren und größeren Events berichten, aber auch livestreamen können. „Unser letztes großes Projekt war die Norddeutsche Schwimmermeisterschaft, bei der wir mit fünf Kameras gefilmt und live gestreamt haben.“, berichtet Vorstandsmitglied Martin Lagemann.

Eigenproduktion CampusTV

Bei so einer Produktion gibt es zahlreiche Positionen: an der Kamera, in der Regie am Mischpult, beim Einleuchten, Tontechniker und und und. Bei kleineren Eigenproduktionen, wie etwa der Reihe „CampusTV Music“, bei dem die Mitglieder regionale Bands filmen und interviewen, ist zusätzlich das Planen von einem solchem Event und das Erstellen von Inhalt notwendig.

Vom Campus zu Youtube: mit der Videobox konnte jeder kleine Clips erstellen und direkt hochladen lassen. Foto: Anica Neumann

Die ags betreibt neben der Fernsehtechnik auch ein Elektroniklabor (e.lab), in dem frei gearbeitet werden kann. Jeder, der interessiert ist, kann dort mitmachen und für private Projekte oder studentische Arbeiten basteln. Es können zum Beispiel Platinen geätzt oder Mikrocontroller programmiert werden. Einmal im Semester bietet die ags dort auch einen Einsteigerkurs zum Thema Mikrocontroller an. Angrenzend an das Labor gibt es auch einen mechanischen Werkstattbereich, wo neben reichlich Werkzeug auch Zugang zu großen Maschinen existiert.

Interessiert?

Die rund 20 Mitglieder kommen zwar größtenteils aus technischen Studiengängen, aber es gibt auch eine einige „technikfremde“ Studierende. „Jeder kann bei uns mitmachen. Durch unsere vielen unterschiedlichen Bereiche, kann jeder seine Aufgaben im Verein finden, sich gleichzeitig aber auch in anderen Bereichen ausprobieren und seine Fähigkeiten erweitern.“, erklärt Martin.

Ab September bietet die ags in Zusammenarbeit mit der akaFunk sieben Kurse an, darunter beispielsweise eine Einführung in die Fernseh-/Studio-Technik, Mikrocontroller Programmieren oder Grundlagen C/C++ und vieles mehr.

Die Mitglieder der ags treffen sich wöchentlich dienstags um 20:30 Uhr in den Kellerräumen des Grotrian-Gebäudes in der Zimmerstrasse 24c. Wenn ihr interessiert seid, geht einfach mal vorbei und lernt den Verein kennen! Mehr Infos findet ihr auf der Seite der ags.

Kategorie:Allgemein, Campus
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