Neue Bleibe: 240 Studenten-Wohnungen

Zwischen Hamburger Straße und Mittelweg soll Braunschweiger Studenten schon bald neuer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden.

Chillen in der neuen Bleibe: Bald gibt's mehr Raum für suchende Studis. Foto: Pexels

Chillen in der neuen Bleibe: Bald gibt's mehr Raum für suchende Studis. Foto: Pexels

Welcher Student träumt nicht von einer schönen Wohnung, am besten noch in der nähe der Uni? Gerade in einer Großstadt wie Braunschweig kann sich die Wohnungssuche zu einer nervtötenden Odyssee aus WG-Castings und Vermietergesprächen entwickeln.

Wohnraum für Studenten ist in Braunschweig teuer geworden. Auf dem freien Wohnungsmarkt kostete 2016  eine 30 Quadratmeter-Wohnung kalt und unmöbliert zwischen 192 Euro (Altbau) und 250 Euro (ab Baujahr 2003). Eine Dreier-WG mit 76 bis 80 Quadratmeter kostete kalt und unmöbliert zwischen 439 Euro (Altbau) und 574 Euro (ab 2003). Das ergab eine Mietpreisanalyse der Stadt Braunschweig (hier). Zwar gibt es subventionierte Studentenwohnheime wie den „Affenfelsen” am Rebenring oder in der Schuntersiedlung/Kralenriede, allerdings sind die Plätze dort hart umkämpft.

Dem Bauausschuss der Stadt Braunschweig liegt nun ein Entwurf vor, nach dem das Unternehmen Staake GmbH & Co KG auf dem Gelände der Braunschweiger Zeitung  zwischen Hamburger Straße und Mittelweg 300 Wohneinheiten in Geschosswohnungen und 240 Appartements für Studenten errichten will. Nachdem der Vorschlag in den Gremien diskutiert wird, soll am 20. Juni über das Projekt abgestimmt werden. Das Grundstück, das insgesamt 57.200 Quadratmeter umfasst, soll zudem eine Kindertagesstätte und Büroflächen beherbergen. Die Lage wäre für Studenten der TU Braunschweig ideal. Bis zum Audimax sind es von dort nur 10 Minuten zu Fuß. Außerdem grenzt direkt an der Wohnfläche das stillgelegte Ringgleis, das in Zukunft als Spazierweg und grüner Gürtel um die Innenstadt genutzt werden soll.

Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer dazu: „Dieses Wohngebiet ist ein weiterer Baustein, mit dem das anspruchsvolle Konzept zur Wohnraumversorgung in Braunschweig umgesetzt wird. Es entsteht auf einer Brachfläche. Das ist ein wichtiger Aspekt der künftigen städtischen Innenentwicklung[…]. [D]ieses Vorhaben der Staake GmbH [ist] ein bedeutender und positiver Beitrag im Sinne einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Stadtentwicklung der Stadt Braunschweig.“

Stadtbaurat Heinz Leuer befürwortet die Umfunktionierung von Brachflächen. Foto: Stadt Braunschweig

Stadtbaurat Heinz Leuer befürwortet die Umfunktionierung von Brachflächen. Foto: Stadt Braunschweig

Kategorie:Campus, newsbox





Facebook
MensaPlan
Heute
Morgen

Preise gelten für: Studenten
Mitarbeiter/Gäste
Legende

Anzeige