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Mach mit: Entwicklungsprojekte mit ökologischer Nachhaltigkeit

Teil 1/12: Die Studentische Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungszusammenarbeit e.V.

Ann-Katrin Rabe und Marina Dalle an ihrem Stand auf der TU-Night 2017. Morgen stellen wir euch eine weitere Initiative vor. Foto: Anica Neumann

Wusstet ihr, dass es 1.500 Liter Wasser benötigt, um einen Kilogramm Zucker herzustellen? Oder 140 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee? – Solche Fakten konnten Besucher der TU-Night am Wochenende am Stand der studentischen Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungszusammenarbeit e.V. erfahren. Der Verein beschäftigt sich mit unterschiedlichen Projekten rund um die Themen der Entwicklungs- und internationalen Zusammenarbeit.

In jedem Semester wird ein anderer Schwerpunkt gesetzt, aktuell ist es: „Menschenrecht auf Wasser“. Passend dazu hatten die Mitglieder des Vereins ein virtuelles Wasser-Memory zum Stand auf der TU-Night mitgebracht. Wie viel Wasser wird für bestimmte Produkte, von der Herstellung bis zum Konsumenten, verbraucht? „Es gab schon einige überraschte Gesichter bei den Besuchern.“, berichtet Ann-Katrin, eines der anwesenden Mitglieder auf der TU-Night.

Umweltbildungsprojekte

Im letzten Semester gab es den Schwerpunkt „Konflikte in der Welt“ in Anlehnung an die Krisensituationen, dazu hat StAgEz eine Ringvorlesung auf die Beine gestellt, um auf Krisen der Länder aufmerksam machen, die im Zuge der Berichterstattung in Vergessenheit geraten waren. Umweltbildungsprojekte sind für den Verein sehr wichtig, denn sie wollen aufklären und bei Studierenden Gedanken anstoßen, mit denen man sich im Alltag so vielleicht nicht beschäftigt. Auch das Sammeln von Geldern für den guten Zweck haben sie sich zur Aufgabe gemacht, etwa mit einer Spenden-Party oder – was bereits für die Zukunft geplant ist – mit einem Benefiz-Konzert.

Die Mitglieder sind überwiegend Geoökologen und Umweltingenieure. „Aber wir würden uns freuen, wenn auch Studierende aus anderen Richtungen zu uns kommen, weil das immer andere Perspektiven und neue Aspekte mit hinein bringt.“, erklärt Marina, denn nach den Kompetenzen und nach dem aktuellen Bedarf werden die jeweiligen Schwerpunkte ausgewählt. Oberstes Ziel: ein Netzwerk aufbauen, das der Vermittlung, Ausarbeitung und Umsetzung von Entwicklungsprojekten dient – und dabei auf die ökologische Nachhaltigkeit achten.

Interessiert?

Die Mitglieder des Vereins, der 2004 am Institut für Geoökologie gegründet wurde, treffen sich unregelmäßig im Herman’s im Univiertel. Wenn ihr Lust habt mal bei der StAgEz reinzuschnuppen, könnt ihr einfach per E-Mail (info@stagez.org) den nächsten Termin erfragen, oder ihr geht am 20. Juni ab 18:30 Uhr zur Info-Veranstaltung (Raum RR58.1). Dort wird die Hochschulgruppe bei einem gemütlichen Beisammensein mit Bier, Kaffe und Kuchen vorgestellt.

Wenn ihr interessiert daran seid euch für die Belange krisengeplagter Menschen einzusetzen und Erfahrungen im Zusammenhang mit Entwicklungszusammenarbeit zu erhalten, seid ihr in diesem Verein genau richtig! Mehr Infos findet ihr auf der Seite des StAgEz e.V..

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