Ummelden nicht vergessen!

Das Wichtigste über Fristen, Bescheinigungen und Bußgelder

Die Katze beim Umziehen nicht vergessen! Foto: Fotolia / Vitaliy Hrabar

Wichtig für jeden, der gerade oder demnächst umzieht: Seit dem 01. November 2015 gilt ein neues Meldegesetz. Demnach müssen sich Personen innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug in eine neue Wohnung bei der zuständigen Meldebehörde anmelden (§ 17 Absatz 1, Bundesmeldegesetz); eine Abmeldung der alten Wohnung ist hingegen nicht erforderlich und erfolgt automatisch, sofern die neue Wohnung im Inland liegt. Wird keine neue Wohnung im Inland bezogen, ist eine Abmeldung ebenfalls innerhalb von zwei Wochen und frühestens eine Woche vor Auszug zu erfolgen (§ 17 Absatz 2). Neu ist, dass auch die Wohnungsgeber, also die Vermieter oder die Verwaltungsgesellschaften, eine Mitwirkungspflicht haben. Diese schreibt vor, dass der Wohnungsgeber dem Mieter innerhalb von zwei Wochen eine schriftliche Bestätigung über dessen Ein- oder Auszug ausstellen muss (§ 19 Absatz 1), die der Mieter der zuständigen Meldebehörde bei seiner Ummeldung vorlegt. Das Bundesmeldegesetz legt außerdem fest, dass Mieter oder Vermieter, die nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist handeln, ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro riskieren (§ 54 Absatz 3). Mit den neuen Regelungen will die Bundesregierung vor allem Scheinanmeldungen verhindern. Übrigens: Studierende, die ihren Hauptwohnsitz in Braunschweig anmelden, erhalten einmalig eine Zuzugsprämie von 200 Euro.

Einwohnermeldeamt:  Fallersleber Str. 1, 38100 B

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