Die Zukunft des Fernsehens ist digital
Das Ende des analogen Satellitenfernsehens ist nah. Schon in der Nacht zum 1.Mai 2012 wird nur noch digitales Fernsehen übertragen. Rund 32 Prozent der TV-Haushalte empfangen noch ein analoges Fernsehsignal und müssen nun schleunigst umrüsten, um nicht in die Röhre zu schauen. „Die Gründe für die Abschaltung sind zum einen die hohen Kosten einer Dreifach-Verbreitung (analog, digital in SDTV und HDTV) desselben Programms per Satellit und zum anderen die Platzschaffung für die neuen HDTV-Programme“, erklärt Professor Reimers. Die Umrüstung auf das digitale Fernsehen ist meistens kein großes Hindernis. Wird das Fernsehsignal in einem Einfamilienhaus analog empfangen, sollte überprüft werden, ob die vorhandene Satellitenschüssel digitaltauglich ist. Wenn das der Fall ist, wird ein neuer Digitalreceiver benötigt.
Fernsehen und Internet
In Online-Mediatheken der Fernsehsen der sind schon jetzt einige Sendungen per Streaming anschaubar. Je nach Sender ist das Angebot aber eingeschränkt oder nur eine bestimmte Zeit nutzbar und wird anschließend wieder gelöscht. Das Internet kann aber auch durch eine „Die Videonutzung in mobilen Bereichen wird immer weiter steigen.“ Set-Top-Box direkt am Fernseher genutzt werden, bei neueren Geräten ist es bereits integriert. So können durch das Hybrid-Fernsehen Livestreams und Mediatheken am Fernsehgerät aufgerufen werden. Auch modernisierte Videotexte sind möglich. An der TU Braunschweig wird am Projekt „Dynamic Broadcast“ gearbeitet. „Rundfunk und Internet zu verschmelzen. Populäre Videoangebote werden dabei über den Rundfunkweg gesendet, aber weniger populäre über das Internet. Wenn Programme nicht live sein müssen, werden sie schon vorab auf dem Empfangsgerät gespeichert, so dass zur Sendezeit nichts mehr übertragen werden muss.“


























