Gönn dir…!

Sozialerhebung gibt Zahlen bekannt: Dem Durchschnittsstudenten stehen rund 918 Euro monatlich zur Verfügung.

Foto: Rawpixel.com

Wie wohnen, arbeiten, leben wir? Das Deutsche Studentenwerk hat im Rahmen seiner 21. Sozialerhebung rund 60.000 Studierende an 248 deutschen Hochschulen befragt, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Teilgenommen haben auch mehrere hundert Studierende der Technischen Universitäten in Braunschweig und Clausthal, sowie der HBK und Ostfalia. Das sind die Ergebnisse!

Verliebt, verlobt, verheiratet …

Jeder zweite von uns lebt in einer festen Partnerschaft und 6 Prozent sind verheiratet oder befinden sich in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Weitere 6 Prozent der Studierenden haben mindestens ein Kind.

670 Euro sollten es schon sein …

Im Schnitt verfügen wir über monatliche Einnahmen zwischen 700 und 800 Euro, wobei jeder Dritte neben dem Studium arbeitet und so im Schnitt 385 Euro dazu verdient. Jeder fünfte Studierende bleibt allerdings unter den 670 Euro, also dem zum Befragungszeitpunkt gültigen BAföG-Höchstsatz. Unsere Eltern unterstützen uns mit durchschnittlich 541 Euro im Monat. Gerade einmal 18 Prozent von uns erhalten BAföG.

Der Durchschnittsstudent ist 24,7 Jahre alt, verfügt über ganze 918 Euro im Monat, wohnt in einer WG und bekommt finanzielle Unterstützung von seinen Eltern.

Was kostet die Welt? Die mit Abstand höchsten Ausgaben fallen für die Miete in Höhe von durchschnittlich 323 Euro an. Direkt danach folgen Ausgaben für die Ernährung (168 Euro), Auto und/oder öffentlichen Verkehr (94 Euro), Krankenversicherung und Gesundheitskosten (80 Euro). Ein knappes Drittel von uns lebt in einer WG, jeweils ein Fünftel wohnt gemeinsam mit seinem Partner in einer Wohnung oder bei seinen Eltern und 17 Prozent allein. Die Mensa besuchen knapp Dreiviertel von uns mindestens ein Mal die Woche.

Sorglos studieren?

Je nach Bildungsherkunft bewerten wir die Sicherstellung des eigenen Lebensunterhalts sehr unterschiedlich. Während 81 Prozent der Studierenden aus Akademikerfamilien ihre finanzielle Situation während des Studiums als sicher ansehen, bewertet nur die Hälfte der Kinder aus Familien mit niedriger Bildungsherkunft ihren Lebensunterhalt als gesichert.

Können wir uns heutzutage also mehr „gönnen“?

Auch wenn der BAföG-Satz stetig steigt und wir tendenziell immer mehr verdienen, reicht das Geld nicht immer, um die steigenden Wohnkosten zu decken. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Moses Mendelssohn Instituts, wonach Braunschweiger Studenten im Schnitt 317 Euro für ein WG-Zimmer zahlen. Die Wohnpauschale des BAföGs sieht als Zuschuss aber nur 250 Euro vor. Gönn dir? Davon kann bei vielen von uns wohl kaum die Rede sein.

Wo die Kohle hingeht…

Miete einschließlich Nebenkosten 323
Ernährung: 168
Kleidung: 42
Lernmittel: 20
Auto und/oder öffentliche Verkehrsmittel: 94
Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente: 80
Telefon, Internet, Rundfunk-/Fernsehgebühren, Porto: 31
Freizeit, Kultur und Sport: 61

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Quelle: 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerk

Kategorie:Karriere, newsbox
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