„Der Abschluss ist ein tolles Erfolgserlebnis“

Fußballer Marcel Schäfer hat die Weiterbildung am VfL Campus erfolgreich absolviert – und einen Tipp für die Bewerbung für das Stipendium

Marcel Schäfer gehörte zu den besten Absolventen der Weiterbildungsmaßnahme „Fußball Management“ am VfL Campus. Foto: VfL Wolfsburg

Marcel Schäfer gehörte zu den besten Absolventen der Weiterbildungsmaßnahme „Fußball Management“ am VfL Campus. Foto: VfL Wolfsburg

Marcel Schäfer ist Fußball-Profi – und erfolgreicher Absolvent der Weiterbildungsmaßnahme „Fußball Management“ am VfL Campus. Hier gehörte er zu den Besten seines Jahrgangs. Im Interview spricht er über die Zeit als lernender Profi – und worauf Bewerber für das Stipendium, das das BZV Medienhaus in Kooperation mit Funke Sport und dem VfL Wolfsburg auslobt, achten müssen.

Wie kann man sich die Arbeit bei der Weiterbildung am VfL Campus vorstellen?

Mein Ziel war es, mich in einem Bereich fortzubilden, indem ich auch meine berufliche Zukunft sehe. Während dieser Zeit war ich noch Spieler beim VfL und konnte direkt vom Trainingsplatz in die Uni gehen. Obwohl ich lange Zeit in der Bundesliga aktiv gewesen bin, hat mir die Weiterbildung am VfL Campus viele neue Einblicke ermöglicht. Aufgrund der interessanten Lehrveranstaltungen erhielt ich tiefgreifende Einsichten. Immer wieder waren Mitarbeiter des VfL Wolfsburg als Referenten beim Campus, und es war für alle super, das Team hinter dem Team kennenzulernen.

Wie sieht die Praxisnähe konkret aus?

Wir mussten nur aus dem Fenster schauen und konnten die Praxis sehen. Bei uns waren viele Dozenten von Volkswagen oder vom VfL. Viel näher kann man als Außenstehender nicht an einen Bundesliga-Klub oder einen Verband kommen. Thomas Fricke aus dem Organisationskomitee hat uns zum Beispiel viel von seinen Erfahrungen während der WM 2006 erzählt. Das war super interessant, und alle waren begeistert.

Als Profi stand Marcel Schäfer in 312 Bundesliga-Partien für den VfL auf dem Rasen. Foto: regios24/Darius Simka

Als Profi stand Marcel Schäfer in 312 Bundesliga-Partien für den VfL auf dem Rasen. Foto: regios24/Darius Simka

Welche Chancen und Möglichkeiten eröffnen sich durch die erfolgreich absolvierte Weiterbildung in Wolfsburg aus Ihrer Sicht?

Wenn man seine Zukunft bei einem Fußballklub sieht, ist der Campus perfekt. Der VfL und der VfL Campus arbeiten unheimlich eng zusammen, und da ist es relativ leicht, an ein Praktikum beim VfL zu kommen. Wenn man so praxisnah studiert, hat man aber nicht nur in Wolfsburg, sondern auch darüber hinaus Chancen, in den professionellen Fußball zu kommen. Den Absolventen stehen danach viele Möglichkeiten offen, ob beim VfL oder anderswo.

Welche, vielleicht auch unerwartete Einblicke haben Sie durch die Weiterbildung gewonnen?

Wie in der Schule fallen einem ein paar Themengebiete einfacher, manche erscheinen etwas komplexer. Die große Praxisnähe und die vielen interessanten Themen haben mich aber tatsächlich positiv überrascht. Es ist immer von Vorteil, in vielen Bereichen gut aufgestellt zu sein.

Als Fußballprofi waren Sie Deutscher Meister, haben für die Nationalmannschaft und in der Champions League gespielt – welcher Moment war für Absolventen Marcel Schäfer besonders?

Die Zeugnisübergabe war besonders. Ich bin unglaublich ehrgeizig und habe mich der Herausforderung gestellt, neben dem Beruf als Profifußballer zu studieren. Für mich ist der Abschluss ein tolles Erfolgserlebnis.

Aktuell sind Sie nicht nur als Spieler bei den Tampa Bay Rowdies in der 2. US-Liga, sondern Sie schnuppern dort auch ins Management rein. Welche Erfahrungen aus der Zeit am VfL Campus sind da nützlich?

Meine Kenntnisse aus den Bereichen Marketing und Social Media konnte ich immer wieder anwenden. Ich habe während der Weiterbildung in vielen Bereichen die Basics gelernt, die ich jetzt eins zu eins nutzen kann.

Wie unterscheidet sich die Arbeit in den USA von der beim VfL oder auch am VfL Campus?

Wir spielen in der 2. Liga, das ist eine ganz andere Welt als die Fußball-Bundesliga. Der Verein ist nicht so professionell aufgebaut wie die Bundesliga-Klubs in Deutschland, und wir haben hier nur 20 Angestellte. Aber ich kann mich im Klub überall einbringen und unheimlich viel von anderen lernen.

Welche Tipps können Sie den Bewerbern für das Stipendium mitgeben?

Wenn man Träume hat, sollte man einen Plan haben, und wenn man hart genug dafür arbeitet, dann kann man diese auch erreichen. Mentalität und eine gesunde Einstellung zum Beruf sind sehr wichtig. Das solltet Ihr in der Bewerbung rüberbringen. Ich wünsche Euch viel Erfolg.

von Daniel Hotop

Kategorie:Allgemein, Campus, Karriere
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