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Lust auf Menschen, Geschichten, Medien?

Dann kommt an Bord und werdet Teil unserer studentischen Projektredaktion. Wir suchen immer kluge Köpfe, die unser Redaktionsteam mit frischen Ideen und Engagement bereichern. Ihr könnt bei uns eure ersten journalistischen Gehversuche wagen oder bereits gewonnene Erfahrung einbringen und die Produktfamilie von studi38.de weiterentwickeln und gestalten. Neben spannenden Begegnungen winken aussagekräftige Arbeitsproben und sogar Credits!

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Dann meldet euch unter redaktion@studi38.de. Wir freuen uns auf euch!

Zur 20. studi38.de-Ausgabe haben wir bei ehemaligen Redakteuren nachgefragt, was sie heute machen und welche Erlebnisse Ihnen in Erinnerung geblieben sind:

Katerina-Papamichael

Katerina Papamichael, nach 2,5 Jahren bei einer Berliner PR-Agentur, nun an der TU Berlin im Master „Kommunikation und Sprache – Schwerpunkt Medienwissenschaft“:

„Gratulation studi38! Es ist toll zu sehen, dass sich das Magazin etabliert hat und es jetzt die 20. Ausgabe zu feiern gibt. Ich kann mich gut an meine Zeit in der Redaktion erinnern. Wohl nie vergessen werde ich, wie ich für einen Artikel über das zum Atommüll-Endlager umfunktionierte Salzbergwerk Asse II den damaligen Vorsitzenden des Bündnis 90/Die Grünen Jürgen Trittin interviewte. Mein erstes Interview und dann gleich mit so einer Größe! Das ist an dieser Stelle auch wörtlich zu verstehen. So groß gewachsen hatte ich mir Herrn Trittin nicht vorgestellt. ‚Nicht einschüchtern lassen‘ redete ich mir ein und brachte das Interview erfolgreich über die Bühne. Die Erfahrung hat mich vor allem gelehrt, wie viel Arbeit in der Vor- und Nachbereitung von Interviews steckt – beim stundenlangen Transkribieren merkte ich, dass ich keinen Satz verwenden konnte, wie er war. Seitdem sehe ich abgedruckte Interviews mit anderen Augen!“

schirin-schoenberg

Shirin Schönberg, Redakteurin Braunschweiger Zeitung:

„Mein studi38-Erlebnis fand lustigerweise gar nicht im irgendwie immer zu kalten Redaktionsraum statt, sondern in New York. Ich war für ein Praktikum dort und habe für studi38 eine Geschichte über einen Deutschen geschrieben, der seinen gutbezahlten Finanzjob aufgegeben hat, um im Big Apple eine Currywurstbude aufzumachen. Beim Schreiben dieses Artikels ist mir klar geworden, was das Tolle am Beruf des Journalisten ist: Geschichten aufspüren, über besondere Menschen berichten.
Nach der Uni habe ich bei der Braunschweiger Zeitung mein Volontariat absolviert, seit 2014 bin ich Redakteurin. Gute Geschichten liebe ich immer noch. Und egal, was die Zukunft bringt, das Schreiben wird für mich immer dazugehören.“

benedict-crone

Bendikt Crone, Redakteur Architekturzeitschrift Competition, Mitbegründer Magazin Stadtaspekte:

„Es war nicht gerade kuschelig im offiziellen Redaktionsraum von studi38. Dunkel, vollgestellt mit Tischen, hinter dünnen Wänden, hier zog man ungern die Jacke aus. Die ersten Lehrstunden setzten dafür umso mehr auf Wärme: Emotionen, Emotionen – und Verben, wurde uns als journalistisches Rüstzeug eingehämmert. Außerdem: Bildlich schreiben, aktiv vor passiv, einen Gedanken pro Satz, die klassische Wolf-Schneider-Schule. In Erinnerung blieb aber auch die Erkenntnis, dass sich selbst für kleine Medien große Türen öffnen, dass einige Menschen einen hohen Mitteilungsbedarf haben und mindestens so viele eine große Angst davor, einem 23-jährigen Studenten ungefiltert die Meinung zu sagen, sobald das Diktiergerät läuft. Unvergesslich: Rainer Langhans, der am Telefon nicht nur streitlustiger und tiefsinniger klingt, als man es vielleicht erwarten würde, sondern der auch restlos überzeugt ist, dass beim Thema Sex die junge Generation der seinigen einiges vorraus hat.“

maria-boger

Maria Boger, Redakteurin Galileo Big Pictures /ProsiebenSat1:

„Wow! Die Gründung von studi38 ist nun wirklich schon fünf Jahre her?! Nie werde ich vergessen wie aufgeregt ich war, als wir die ersten druckfrischen Exemplare in die Hand gedrückt bekommen haben. Es gab mir ein unglaublich gutes Gefühl meine eigenen Geschichten schwarz auf weiß zu sehen. Mein Artikel, meine Bilder. Man, war ich stolz auf mich. Und froh über die ersten richtig tollen Arbeitsproben von mir. Ohne die geht im Journalismus gar nichts. Ganz bestimmt wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin. Und darüber bin ich wirklich sehr glücklich.“

daniela-viehmeier

Daniela Viehmeier, Marketing und Kommunikation, Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik, Braunschweig:

„Das Besondere an studi38 ist die Vielfalt der Themen, die man recherchiert und bearbeitet. Ein Interview, das mir in Erinnerung geblieben ist, ist ein Gespräch mit Thorsten Havener. Einen Mann zu interviewen, der sich selbst den „Gedankenleser“ nennt, war ein merkwürdiges Gefühl. Weiß er schon vor uns, was wir fragen werden? Müssen wir uns jetzt zusammenreißen und bloß nichts Negatives denken? Am Ende war aber klar, dass er vor allem seine Beobachtungsgabe nutzt, um seinen Gegenüber und dessen Körpersprache zu lesen – da es sich um ein Telefoninterview handelte, sind wir also hoffentlich noch einmal davon gekommen.“

milena-virchow

Milena Virchow, Redakteurin TVISION GmbH:

„Anno Ausgabe 5 hungerte ich noch für studi38 und meinen Selbstversuch Fasten. Das ist heute nicht mehr nötig. Genug zu Essen habe ich Dank meines Jobs jetzt immer – trotz „schwieriger“ Medienbranche. Ob ich hier ohne studi38 gelandet wäre? Wahrscheinlich nicht!“

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