TU Braunschweig nimmt verfolgten Wissenschaftler auf

Universität erhält Fördermittel für die Betreuung eines Forschers, der in seiner Heimat politisch verfolgt wird.

Die TU Braunschweig setzt sich für Vertriebene ein. Foto: BSM/Okerland-archiv

Die Technische Universität  erhält von der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützende Gelder, um einen in seiner Heimat bedrohten Wissenschaftler aufzunehmen. Die Stiftung hat zum zweiten Mal Mittel für insgesamt 46 Forscher zur Verfügung gestellt, die Schutz in Deutschland suchen.

Außerdem will die Initiative die Öffentlichkeit stärker auf das Thema aufmerksam machen und anderen gefährdeten Forschern in Deutschland den Weg ebnen. Der Präsident der TU, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach zeigt sich stolz, einem Wissenschaftler Schutz bieten zu können: „Für uns entsteht eine Win-Win-Situation: Der Wissenschaftler kann an seinen Forschungsprojekten weiterarbeiten, wir gewinnen einen hochqualifizierten Forscher, der durch seine speziellen Qualifikationen wichtige Beiträge auch zu bereits laufenden Projekten leisten kann. Dies wird auf jeden Fall eine Bereicherung für den Wissenschaftsstandort Braunschweig sein.“

Die Namen der Geförderten werden aus Gründen der Gefährdung nicht genannt.

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